Unsere Ausstellung "Polaroids" startet

Unsere Ausstellung "Polaroids" startet

Am 14.12.2025 ist es soweit, unter dem Motto Kunst im brechts geht es weiter mit unserer Ausstellung "Polaroids" es präsentieren

  • HeidiF. · The Beauty of Becoming
  • Helmut Koenig· Urban Colours
  • Peter Zenker · Die stillen Berge

HeidiF. · The Beauty of Becoming
Ich suche in verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen nach neuen Perspektiven. In meinen Arbeiten verschmelzen Collagenkunst und experimentelle Fotografie zu träumerischen Bildwelten, in denen Fragmente, Erinnerungen und Momente miteinander in Dialog treten. Besonders in der Polaroidfotografie erforsche ich das Flüchtige und Unvollkommene: Alles, was „nicht gelingt“, wird transformiert, wieder-verwendet und zu etwas Neuem, Fragilem und Schönem. Meine Arbeiten erzählen von Veränderung, Zufall und der poetischen Schönheit des Werdens. In meiner Werkreihe „The Beauty of Becoming“ wird dieser Transformationsprozess und meine innere Landschaft noch deutlicher spürbar. Die Polaroids, oft aus dem Unvollkommenen heraus entstanden, verändern sich weiter – Schichten lösen sich, Risse entstehen, Altes bröckelt und Neues entsteht. So werden sie zu narrativen Bausteinen, die persönliche Geschichten, Emotionen und Reflexion über Werden und Vergehen ermöglichen.

 

Helmut Koenig · Urban Colours
Als analog arbeitender Fotograf versuche ich durch mein künstlerisches Schaffen einen sensiblen, entschleunigten Blick auf die Welt zu werfen. Ein bevorzugtes Medium ist die Polaroidkamera – nicht aus nostalgischer Haltung, sondern aus Überzeugung: Die Direktheit, die Materialität und die Einzigartigkeit jedes einzelnen Bildes stehen für eine fotografische Haltung, die sich bewusst gegen digitale Beliebigkeit stellt. In der Ausstellung „Urban Colours“ widme ich mich der Sprache der Stadt und urbaner Räume, nicht als Kulisse mit Menschen, sondern als lebendige Oberflächen – durchzogen von Farbe, Struktur, Licht und Stille. Fassaden, Übergänge, Schattenzonen und zufällige Spuren des Alltags verdichten sich in meinen Bildern zu visuellen Kompositionen, die oft mehr verbergen als zeigen. Die Unschärfen, Farbverschiebungen und chemischen Spuren des Polaroidfilms sind dabei keine Störungen, sondern Teil seiner Bildsprache – ein bewusstes Arbeiten mit dem Unkontrollierbaren.

Peter Zenker · Die stillen Berge
In meinen Fotoprojekten versuche ich Bilder zu schaffen, die den Betrachter in eine beinahe kontemplative Sphäre führen. Dazu trägt die besondere Wirkung der oft farblich überraschenden Skala des Polaroidfilms, seine unscharfe Anmutung und der charakteristische Oberflächenschmelz ebenso bei, wie die Ruhe des gerahmten, fast quadratischen Formats. Meine Serie „Die stillen Berge“ ist jedoch keine romantisierende Idealisierung erhabener, „reiner“ Landschaften. Vielmehr zeigt sie berührte, besetzte und gestörte Räume – Natur, in die der Mensch zunehmend verletzend eingreift. In meiner Auseinandersetzung mit der Fotografie folge ich ästhetischen Ansätzen, die auf Bildideen einer malerischen Tradition verweisen. Dabei komponiere ich Bildsequenzen und Panoramen, die durch leichte Verschiebungen von Blick- und Aufnahmepositionen, durch Wiederholungen und Reihungen entstehen. So eröffnen sie ein anderes Sehen, in dem sich gewohnte Betrachtungsweisen verändern und hinterfragt werden.

Zeitraum 14.12.2025 bis 25.04.2026

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